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Wie ein tolles Auto schlecht in Szene gesetzt wird

BMW wirbt provokativ für den i8, doch der Wahrheit entspricht das nicht.

Statt Vorkämpfer doch nur ein Münchhausen?

Ein Kommentar von Jan-Titus Willebrand


Die Werbung für den neuen bayrischen Supersportler ist auf den ersten Blick ein echter Hingucker. Plakativ und direkt, alle wichtigen Informationen enthalten. Nur, dass diese auch der Wahrheit entsprächen, heißt das noch lange nicht.

Dass BMW behauptet, der i8 sei der erste einer neuen Zeit ist schlicht weg frech. Der erste einer neuen Zeit wurde bereits 2006 vorgestellt und hört auf den Namen Tesla Roadster. Der kalifornische Elektroautohersteller verkaufte bereits ab 2008 den Tesla Roadster, der rein elektrisch fährt. Damals beschleunigte Tesla’s erstes Modell schon von 0 auf 100 km/h in 3,7 Sekunden. Schnelligkeit ist zwar relativ, aber Tesla war vor sieben Jahren schon schneller und verbrauchte dabei nicht 2,1 Liter Benzin wie der i8, sondern exakt 0,0 Liter/100km.



















Mit dem neusten Tesla Model S P85D, welcher in 3,1 Sekunden beschleunigt, muss sich BMW endgültig geschlagen geben.

Auch wenn der i8 vom Design sicher sehr gelungen ist, aber den Hybrid-Sportler als schnellen Weltretter und den ersten einer neuen Zeit zu betiteln, ist schon arg hochgestapelt. Erstens ist ein Hybrid zur (Umwelt-)Rettung denkbar ungeeignet, da er immer noch Benzin verbraucht. Und BMW hat den Hybrid weder als „Erster“ erfunden noch ist der i8 beim Sprint „Erster“, sondern muss sich in beiden Disziplinen hinten anstellen. Er ist und blieb Nachzügler und immer noch ein Relikt, dass Benzin verbraucht. Damit werden die fantastischen Möglichkeiten der e-Generation nur als Alibi-Veranstaltung ausgeschöpft. Die wahren Vorteile eines Elektroantriebs (z.B. keine Verschleißteile wie Getriebe, Auspuff oder Wegfalls von Wartungen wie Ölwechsel, doppelter Kofferraum etc.) kommen gar nicht zur Geltung. Man könnte sagen, dass der i8 sogar die Nachteile aus beiden Welten vereint hat, anstatt innovativ Nachteile zu vermeiden. Es ist eigentlich nicht mehr als ein netter Versuch, bei einer lange verschlafene Technologie mit viel Klamauk und Kosmetik auf einen Zug aufzuspringen, den andere schon lange vorher bestiegen haben.


Hier wäre –wie so häufig- etwas weniger Getöse angebracht gewesen. Wer Alleinstellungsbehauptungen aufstellt, muss sich gefallen lassen, dass diese kritisch hinterfragt werden, notfalls eben von JT-MAG, dem online lifestyle magazine.


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Das Cockpit des Roadsters ist sehr sportlich gehalten

Reiner Elektroflitzer mit fast 300 PS in 3,7 Sekunden von 0-100.

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